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Arbeitsgemeinschaft Influenza

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts. Hier finden Sie aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland, wie der Influenza und anderen durch virale Erreger ausgelösten Atemwegsinfektionen. Weitere Informationen zur Aktivität von akuten respiratorischen bzw. grippeähnlichen Erkrankungen finden Sie auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts sowie ausführliche Ergebnisse auf Bevölkerungsebene auf den Webseiten von GrippeWeb.

Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage

7. Kalenderwoche 2026

Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch die Zirkulation von Influenzaviren bestimmt. Die Grippewelle hält weiter an, der Höhepunkt der Grippewelle scheint jedoch überschritten zu sein. Influenzaerkrankungen betreffen weiterhin alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Aktivität nimmt in den meisten Systemen weiter zu.

Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 7. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken und lag auf einem für die Jahreszeit üblichen hohen Niveau.
Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 7. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken und befand sich nun wieder auf einem moderaten Niveau.
Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 7. KW 2026 in insgesamt 92 der 128 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (38 %), mit deutlichem Abstand gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 13 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 12 %). SARS-CoV-2 wurde in 1 % der Proben nachgewiesen. Von den 49 nachgewiesenen Influenzaviren waren 39 A(H3N2)- und zehn A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren).
Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 7. KW 2026 leicht zurück und lag auf einem moderaten Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 7. KW eine SARI-Inzidenz auf hohem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 36 % Influenza-, 14 % RSV- und unter 1 % COVID-19-Diagnosen.
In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 7. KW 2026 in zwölf der 26 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (23 %).
Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 7. Meldewoche (MW) weiter gestiegen. Dagegen sind die Zahlen der Influenza-Fälle und der COVID-19-Fälle gesunken.
Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde in der 5. KW 2026 mit einem Anteil von 49 %, die Linie XFG mit einem Anteil von 33 % und die Linie BA.3.2 mit einem Anteil von 10 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen.
Die Werte für die RSV-Last im Abwasser sind weiter gestiegen. Der Anstieg der Influenza A-Viruslast im Abwasser hat sich in der 7. KW nicht fortgesetzt. Die SARS-CoV-2-Last ist seit einigen Wochen im niedrigen Bereich stabil.

Aktualität der Daten und Download des Berichts  Verweis auf PDF Bericht

Die Ergebnisse der virologischen Untersuchungen werden täglich aktualisiert auf Diagramme (s. Menüleiste links) veröffentlicht. Zur soliden Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt die Auswertung im wöchentlichen Rhythmus.
Die Ergebnisse der syndromischen und virologischen Surveillance werden im ARE-Wochenbericht fachlich eingeordnet und bewertet. Der ARE-Wochenbericht erscheint mittwochs.

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